Kitzrettung Rheingau-Taunus e.V.

den Tieren verpflichtet


Neue Saison – neuer Flyer

Die Saison steht vor der Tür und wir haben unseren Flyer neu überarbeitet. Lieben Dank an dieser Stelle an alle Mitwirkenden und ganz besonders an Véronique.

Wie jedes Jahr freuen, wir uns über Helfer, die einen ganz besonderen Beitrag zum Tierschutz leisten wollen und uns während der Saison im Mai und Juni bei Einsätzen unterstützen. 

Sei auch Du dabei.


Wir sind in neuer Vorstandsbesetzung unterwegs!

Im siebten Jahr seines Bestehens hat der Verein Kitzrettung Rheingau-Taunus in der Mähsaison zwischen Mai und Juli mit 92 geretteten Rehkitzen erneut einen starken Beitrag zum Tierschutz in unserer Region geleistet. In zahlreichen Einsätzen im Idsteiner Land, dem Untertaunus und im Rheingau wurden zudem etliche weitere Tiere wie Hasen, Füchse, Kaninchen und sogar ein Fasan auf einer Fläche von über 500 Hektar vor dem Tod durch das Mähwerk bewahrt. Aufgrund der weitergehenden Vergrämungsarbeiten an den Abenden vor dem Mähtermin ist sogar von einer weitaus höheren Anzahl geretteter Tiere auszugehen, die in der Nacht von dem Muttertier aus den betroffenen Wiesen geführt wurden.

Dies nahm der Verein nun zum Anlass, im Rahmen einer Mitgliederversammlung an der Grillhütte in Breithardt auf das Erreichte zurück zu schauen und die nächste Saison 2022 zu planen. Dazu soll es wieder Informations-Veranstaltungen für interessierte Helferinnen und Helfer geben, weitere Piloten der inzwischen vier mit Wärmebildkameras ausgestatteten Multi-Kopter zum Abfliegen der Felder werden geschult, das umfangreiche Equipment wie Wildvergrämer und Weidescheuchen wird auf Vordermann gebracht.

Doch auch die Neuwahl des Vorstands stand auf der Tagesordnung. Nachdem die Wahlen im vergangenen Jahr pandemiebedingt ausgefallen waren, konnten sie – unter Einhaltung der vorgeschriebenen Hygienemaßnahmen – in diesem Jahr nun nachgeholt werden.

Axel Lechtenbörger, der seit 2014 als Gründungsmitglied im Vorstand mit dabei ist und seit 2018 Vorsitzender gewesen ist, kandidierte nicht mehr für den Vorstand. Steffen Mähler, der den Verein bereits seit vielen Jahren unterstützt und die Wiesen mittels Drohne und Wärmebildkamera nach Rehkitzen absucht, wurde zum neuen Vorsitzenden gewählt. Als stellvertretende Vorsitzende wurde Sabine Gilbert wiedergewählt, ebenso Ralf Bachmann als Schriftführer. Neu gewählt wurde Daniel Merkel als Kassierer. Als Beisitzer wurden Iris Ahrens, Ilona Kleinert, Ralf Ensel, Katja Hammer und Stefan Kroner gewählt.

Steffen Mähler dankte seinem Vorgänger Axel Lechtenbörger und der vorherigen Kassiererin Carolina Gindra von Herzen für das Geleistete um die Tiere und den Verein. „Ihr habt einen großartigen Einsatz für unseren Verein und damit die Rehkitze in den zurückliegenden Jahren erbracht. Das bringt Euch unser aller Respekt ein. Ihr seid wahre Schutzengel für kleine Rehkitze“, so der neue Vorsitzende, der sich mit dem gesamten Team auf das nächste Jahr und wieder viele gerettete Tiere freut.

Für die Saison 2022 können sich jetzt schon Interessierte unter www.kitzrettung-rheingau-taunus.de und den sozialen Medien informieren oder sich unverbindlich für die Info-Veranstaltungen per E-Mail an kontakt@kitzrettung-rheingau-taunus.de melden. Deren genauen Termine stehen aber noch nicht fest.

Der Verein steht sehr gerne auch beratend für Landwirte zur Verfügung, die auch in Eigenregie den Schutz vor dem Mähtod verbessern wollen. „Wir sind sehr glücklich, dass immer mehr Landwirte selbst die kleinen und preiswerten Kitzretter-Geräte, die blinken und piepsen, zur Vergrämung der Tiere anschaffen und selbst vor dem Mähen aufstellen. Gerade in Spitzenzeiten sind nämlich auch wir nicht immer in der Lage jeder kurzfristigen Anfrage nachzukommen“, so Steffen Mähler.

In den kommenden Monaten vor der nächsten Rehkitzsaison könnten aber alle Informationen und Erfahrungen zu den Geräten und Methoden der Kitzrettung beim Verein eingeholt werden.

Der neu gewählte Vorstand des Kitzrettung Rheingau-Taunus e.V. : Vorsitzender Steffen Mähler und seine Stellvertreterin Sabine Gilbert (Mitte) zwischen den weiteren Vorstandsmitgliedern (v.l.n.r.) Ralf Bachmann (Schriftführer), Ralf Ensel (Beisitzer), Daniel Merkel (Kassierer), Stefan Kroner (Beisitzer), Katja Hammer (Beisitzerin) und Ilona Kleinert (Beisitzerin).


2020: So erfolgreich wie noch nie!

Die Kitzrettung Rheingau-Taunus hat in der Saison 2020 so vielen Rehkitzen das Leben gerettet wie noch nie zuvor. Bei mehr als 100 Einsätzen brachten die ehrenamtlichen Helfer 120 Jungtiere in Sicherheit und ersparten ihnen damit einen qualvollen Tod in den Messern landwirtschaftlicher Maschinen. Die Kitzretter suchten dabei im Rheingau-Taunus-Kreis und angrenzenden Kommunen rund 500 Hektar Wiesenflächen ab; vor allem durch den Einsatz der drei mit Wärmebildkameras bestückten vereinseigenen Drohnen konnten viele Rehkitze, die im hohen Gras nicht zu sehen sind, entdeckt werden.
Die beeindruckende Bilanz, die Vorsitzender Axel Lechtenbörger jetzt vorlegte, sei der Mithilfe zahlreicher Helfer zu verdanken. Bei den Einsätzen wurden zudem bewährte Vergrämungsmethoden angewandt, die die Wildtiere veranlassen, sich aus der Wiese zurückzuziehen. Auch immer mehr Landwirte melden sich vor Beginn der Wiesenmahd mit der Bitte um Unterstützung bei dem Verein, wie Lechtenbörger berichtet.
Angesichts der Corona-Pandemie verzichtet der Verein in diesem Jahr darauf, ein Fest für die Helfer auszurichten. Man bedauere die Entscheidung, wolle jedoch angesichts der Infektionssituation lieber kein Risiko eingehen. Stattdessen soll das eingesparte Geld einer privaten Auffangstation für Wildtiere, die vier der vom Verein geretteten und verwaisten Kitze aufgenommen haben, zugutekommen.
Um die steigende Zahl von Einsätzen während der kommenden Saison zu bewältigen, will der Verein eine weitere Drohne anschaffen. Diese entsteht im Eigenbau durch ein technisch versiertes Mitglied. Um die notwendigen Komponenten, insbesondere die hochwertige Wärmebildkamera sowie Verschleißteile, etwa Akkus, kaufen zu können, ist der Verein weiterhin auf Spenden angewiesen.


Die Saison 2020 steht an!

Liebe Freunde! Die Natur erwacht – und lässt sich von Corona nicht aufhalten. In den nächsten Wochen verwandeln sich Felder, Wald und Wiesen wieder in die Kinderstube der Wildtiere. Deshalb wird die Kitzrettung Rheingau-Taunus auch in diesem Jahr die Landwirte dabei unterstützen, die Kitze vor der Mahd der Wiesen in Sicherheit zu bringen.

Wegen der aktuellen Beschränkungen werden sich unsere Einsätze diesmal auf das Aufstellen von Wildtierscheuchen und die Absuche mit Drohnen beschränken. „Suchaktionen, bei denen Helfer in Reihen durch Wiesen laufen, müssen unterbleiben“, so unser Vorsitzender Axel Lechtenbörger. Stattdessen setzen wir verstärkt auf Vergrämung mit elektrischen Geräten, die das Rehwild mit Licht- und Tonsignalen dazu bringen sollen, die Wiesen rechtzeitig mit ihrem Nachwuchs zu verlassen. Aber auch die bewährte Suche mit den drei vereinseigenen Drohnen kann durchgeführt werden. Die Kreisverwaltung des Rheingau-Taunus-Kreises hat dies ausdrücklich genehmigt, solange dabei die Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden.

Weil wir wegen der Beschränkungen keine Infoveranstaltungen für interessierte Helfer stattfinden lassen konnten, haben wir hier im Video den Ablauf unserer Einsätze erklärt:

 

Auch in diesem Jahr suchen wir Helfer, die bereit sind, während der Saison im Mai und Juni bei Einsätzen mitzuhelfen. Damit können Tierfreunde einen ganz konkreten Beitrag zum Tierschutz leisten. Was ihr dabei anziehen solltet? Sabine erklärt es in diesem Video:

Wir freuen uns auf eine wieder erfolgreiche Saison, in der wir viele Tiere vor dem schrecklich Mahdtod retten können. Seid ihr auch dabei? Ruft oder mailt uns an!


Der Erfolg 2019: 84 gerettete Rehkitze!

Es war eine schweißtreibende Saison für die Kitzrettung Rheingau-Taunus – doch die Mühen haben sich gelohnt: Insgesamt 84 Rehkitzen konnten die Aktiven bei 87 Einsätzen das Leben retten – ein toller Erfolg für den Verein. „So viele Kitze haben wir noch nie gefunden“, freut sich Vorsitzender Axel Lechtenbörger.

Mehr als 500 Hektar Wiesenfläche suchten die ehrenamtlichen Kitzretter in den Wochen von Mitte Mai bis Mitte Juli ab, meist in den frühen Morgenstunden. Dabei leisteten vor allem die drei vereinseigenen, jeweils mit einer Wärmebildkamera ausgestatteten Drohnen gute Dienste. Mit ihrer Hilfe konnten viele im hohen Gras verborgene Tiere aufgespürt werden. Aber auch zu Fuß waren die Helfer durch die Wiesen unterwegs. Erstmals zum Einsatz kamen zudem Geräte, die die Kitze durch Licht- und Tonsignale vertreiben. Insgesamt 30 solcher so genannter „Kitzretter“ hat der Verein dafür angeschafft. Einen Wermutstropfen gab es dennoch: eine der Drohnen fiel nach einem Absturz für längere Zeit aus.

Bewährt hat sich aus Sicht von Lechtenbörger, dass der Verein seine Einsätze auch in den sozialen Medien veröffentlicht. Auf diesem Weg konnten oft sehr kurzfristig noch Helfer gewonnen werden. Die damit verbundene administrative Arbeit soll im kommenden Jahr neu organisiert werden.

Für die nächste Saison plant der Verein zudem, eine weitere Drohne zu bauen. Dies, sowie die Wartung der übrigen Kopter, übernimmt – ebenfalls ehrenamtlich – ein Hobby-Modellbauer aus Oestrich-Winkel. „Ohne seinen Einsatz könnten wir das technische Equipment kaum finanzieren“, macht Lechtenbörger deutlich. Allein die Materialkosten für den neuen Kopter werden nach ersten Schätzungen bei rund 7500 Euro liegen. Für ihre Arbeit ist die Kitzrettung Rheingau-Taunus deshalb auch weiterhin auf Spenden dringend angewiesen.


Ihr wollt mitmachen? Hier sagen wir Euch, wie es geht!

In wenigen Wochen geht die Suche wieder los!
Aus diesem Grund veranstalten wir in allen Kreisteilen Info-Stammtische:

  • am Mittwoch, den 3. April 2019, ab 18:00 Uhr, in 65510 Idstein, im Restaurant „Ambach“, Am Hexenturm 9,
  • am 17. April 2019, ab 18:00 Uhr, in 65329 Hohenstein-Breithardt, in der Gaststätte „Achteck“, Römerberg 9.
  • am 25. April 2019, ab 19:00 Uhr, in der Erbacher Scheune (Da Gaetano), in 65346 Eltville am Rhein, Hauptstraße 31.

Wir freuen uns auf alle Interessenten, die uns unterstützen möchten, aber auch auf diejenigen, die sich einfach nur informieren wollen!

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Wir haben einen neuen Vorstand.

+++ PRESSEMITTEILUNG +++

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Die Kitzrettung Rheingau-Taunus geht mit einem neuen Vorstand in das fünfte Jahr ihres Bestehens. Bei der jüngsten Mitgliederversammlung wurde Axel Lechtenbörger zum neuen Vorsitzenden gewählt, 2. Vorsitzende wurde Sabine Gilbert. Beide engagierten sich schon vorher als Beisitzer im Vorstand.

Lechtenbörger übernimmt damit die Nachfolge von Hannelore Wiedemann, die nach vier Jahren nicht erneut als Vorsitzende kandidierte. Auch die bisherige Stellvertreterin Andrea Gläsener trat nicht wieder an. Dem neuen Vorstand gehören außerdem als Schriftführer Ralf Bachmann und als Kassiererin Carolina Gindra sowie fünf Beisitzer an.

Die scheidende Vorsitzende zog in ihrem Tätigkeitsbericht eine positive Bilanz der zurück liegenden Saison, in der die Helfer mehr als 70 Kitze retten konnten. Zudem leisteten die Mitglieder Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit, unter anderem bei zwei Auftritten auf der Landesgartenschau. Eine dritte Drohne konnte angeschafft werden; außerdem wurden erfolgreich die Vorschriften der neuen Drohnenverordnung umgesetzt.  Im kommenden Jahr will sich der Verein wieder ganz auf seine Kernaufgabe konzentrieren.