Kitzrettung Rheingau-Taunus e.V.

den Tieren verpflichtet


Ihr wollt mitmachen? Hier sagen wir Euch, wie es geht!

In wenigen Wochen geht die Suche wieder los!
Aus diesem Grund veranstalten wir in allen Kreisteilen Info-Stammtische:

  • am Mittwoch, den 3. April 2019, ab 18:00 Uhr, in 65510 Idstein, im Restaurant „Ambach“, Am Hexenturm 9,
  • am 17. April 2019, ab 18:00 Uhr, in 65329 Hohenstein-Breithardt, in der Gaststätte „Achteck“, Römerberg 9.
  • am 25. April 2019, ab 19:00 Uhr, in der Erbacher Scheune (Da Gaetano), in 65346 Eltville am Rhein, Hauptstraße 31.

Wir freuen uns auf alle Interessenten, die uns unterstützen möchten, aber auch auf diejenigen, die sich einfach nur informieren wollen!

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Wir haben einen neuen Vorstand.

+++ PRESSEMITTEILUNG +++

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Die Kitzrettung Rheingau-Taunus geht mit einem neuen Vorstand in das fünfte Jahr ihres Bestehens. Bei der jüngsten Mitgliederversammlung wurde Axel Lechtenbörger zum neuen Vorsitzenden gewählt, 2. Vorsitzende wurde Sabine Gilbert. Beide engagierten sich schon vorher als Beisitzer im Vorstand.

Lechtenbörger übernimmt damit die Nachfolge von Hannelore Wiedemann, die nach vier Jahren nicht erneut als Vorsitzende kandidierte. Auch die bisherige Stellvertreterin Andrea Gläsener trat nicht wieder an. Dem neuen Vorstand gehören außerdem als Schriftführer Ralf Bachmann und als Kassiererin Carolina Gindra sowie fünf Beisitzer an.

Die scheidende Vorsitzende zog in ihrem Tätigkeitsbericht eine positive Bilanz der zurück liegenden Saison, in der die Helfer mehr als 70 Kitze retten konnten. Zudem leisteten die Mitglieder Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit, unter anderem bei zwei Auftritten auf der Landesgartenschau. Eine dritte Drohne konnte angeschafft werden; außerdem wurden erfolgreich die Vorschriften der neuen Drohnenverordnung umgesetzt.  Im kommenden Jahr will sich der Verein wieder ganz auf seine Kernaufgabe konzentrieren.


Das war unsere Saison 2018

Der heiße und trockene Sommer hat der Kitzrettung Rheingau-Taunus eine arbeitsreiche, aber auch erfolgreiche Saison beschert. In der Zeit von Anfang Mai bis Ende Juni absolvierten die ehrenamtlichen Helfer rund 70 Einsätze im Rheingau-Taunus. Vor allem im Rheingau stieg die Zahl der Einsätze im Vergleich zum Vorjahr deutlich an.“Das zeigt, dass sich der Erfolg unserer Arbeit unter den Landwirten herum spricht“, so die Vorsitzende Hannelore Wiedemann.

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Bei den Einsätzen suchten die Ehrenamtlichen rund 450 Hektar Wiesenfläche ab – zu Fuß und mit den drei mit Wärmebildkameras ausgestatteten vereinseigenen Drohnen. 74 Rehkitzen konnten die Helfer so das Leben retten – entweder, indem sie sie aus der Wiese hinaus trugen, unter Körben sicherten oder sie verscheuchten. Zwei Rehkitze wurden dennoch Opfer der Mähmaschinen.

Nur schwer messbar ist hingegen der Erfolg durch die Vergrämung: Wie viele Kitze von ihren Müttern über Nacht aus den Wiesen geholt wurden, in denen am Vorabend Wildtier-Scheuchen aufgestellt wurden, ist unklar. Als sicher könne jedoch gelten, dass die Abschreckungsmaßnahme in vielen Fällen ebenfalls Erfolg habe, erläuterte die Vorsitzende.

Aus diesem Grund will der Verein im kommenden Jahr eine weitere Vergrämungsmethode erproben, die mit Licht- und Tonsignalen arbeitet. Zwei der Geräte, die die Wildtiere im Umkreis von mindestens 100 Metern fernhalten sollen, werden beschafft, um ihre Wirksamkeit zu testen.

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Den erfolgreichen Abschluss der diesjährigen Saison feierte die Kitzrettung wie immer mit einem Fest für die Helfer, das im August in Steckenroth stattfand. Schon jetzt beginnen die Vorbereitungen für das kommende Jahr: Interessierte werden derzeit im Umgang mit den Multikoptern geschult.


Die Kitzrettung informiert und sucht weitere Mithelferinnen und Mithelfer!

Wir bieten auch in diesem Jahr 3 Info-Veranstaltungen an: am 12. April in Eltville-Erbach, Gaststätte Da Gaetano, Hauptstraße 31, 19.30 Uhr. Am 14. April in Niederhausen-Oberseelbach im Dorfgemeinschaftshaus, Beginn 14 Uhr. Und am 17. April in Taunusstein Neuhof, Gaststätte Zur Burg, Beginn 19 Uhr. Dort erfahrt Ihr, wie die Einsätze ablaufen und was es Neues gibt bei der Kitzrettung. Wir freuen uns auf Euch!


Kitzrettung schaut auf ein erfolgreiches Jahr zurück

2017 über 60 Rehkitze vor dem sicheren Tod bewahrt / Schon Planungen für 2018

Rheingau-Taunus, 10. November 2017 – Ein erfolgreiches Jahr liegt hinter der Kitzrettung Rheingau-Taunus. Der 2014 gegründete Verein hat in der zurück liegenden Saison erneut mehr Einsätze absolviert als in den Vorjahren. 66 Rehkitze konnten die ehrenamtlichen Helfer zwischen Ende Mai und Anfang Juli retten; dafür wurden im Rheingau-Taunus-Kreis rund 300 Hektar Wiesenfläche abgesucht.

IMG-20170610-WA0002„Unser Angebot hat sich bei den Landwirten herum gesprochen“, erklärt Vorsitzende Hannelore Wiedemann; während des Sommers stand das Telefon der Kitzrettung nicht still. Die allermeisten Einsätze finden sehr kurzfristig statt; um sich zu organisieren, hat der Verein ein gut funktionierendes Informationsnetzwerk aufgebaut. Die technische Ausstattung hat sich bewährt: Neben den zwei vereinseigenen Koptern, die jeweils mit einer leistungsfähigen Wärmebildkamera ausgestattet sind, wurden tragbare Wildretter eingesetzt, die die gut versteckten Wildtiere ebenfalls mithilfe von Infrarottechnik im hohen Gras der Wiesen aufspüren.

Vor große Herausforderungen stellt den Verein die neue Drohnenverordnung, die strengere Vorschriften für den Betrieb der Kopter macht. „Dank des engagierten Einsatzes unserer Modellbauer können wir sicherstellen, dass wir die neuen Vorgaben erfüllen“, betont Wiedemann.

Der Verein, der inzwischen mehr als 50 Mitglieder und rund 150 Helfer zählt, will seine Arbeit auch im kommenden Jahr ausbauen. „Wir prüfen derzeit die Anschaffung weiterer Kopter“, so Wiedemann. Finanziert werden sollen sie mit dem Gewinn, den die Kitzrettung vor kurzem bei der Umweltlotterie „Genau“ gemacht hat. „Das war ein schöner Erfolg“, freut sich Vorstandsmitglied Axel Lechtenbörger, der die Kitzrettung bei der Lotterie angemeldet hatte.IMG_20170610_0944217

Neben seiner praktischen Arbeit für den Schutz heimischer Wildtiere will der Verein im kommenden Jahr auch auf der Landesgartenschau in Bad Schwalbach auf das gravierende Tierschutzproblem aufmerksam machen und Menschen aus anderen Regionen dafür begeistern, sich in ihrer Heimat für die Kitzrettung zu engagieren. „Das Problem gibt es schließlich nicht nur im Rheingau-Taunus-Kreis“, macht die Vorsitzende deutlich. Jahr für Jahr sterben bei der Wiesenmahd schätzungsweise rund 100 000 Rehkitze in den Messern der Mähwerke.  An drei  Tagen – 26. Mai, 26. August und 16. September, wird die Kitzrettung auf der Gartenschau präsent sein und über die grazilen scheuen Bewohner von Wäldern und Wiesen informieren.