Kitzrettung Rheingau-Taunus e.V.

den Tieren verpflichtet


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Das war unsere Saison 2018

Der heiße und trockene Sommer hat der Kitzrettung Rheingau-Taunus eine arbeitsreiche, aber auch erfolgreiche Saison beschert. In der Zeit von Anfang Mai bis Ende Juni absolvierten die ehrenamtlichen Helfer rund 70 Einsätze im Rheingau-Taunus. Vor allem im Rheingau stieg die Zahl der Einsätze im Vergleich zum Vorjahr deutlich an.“Das zeigt, dass sich der Erfolg unserer Arbeit unter den Landwirten herum spricht“, so die Vorsitzende Hannelore Wiedemann.

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Bei den Einsätzen suchten die Ehrenamtlichen rund 450 Hektar Wiesenfläche ab – zu Fuß und mit den drei mit Wärmebildkameras ausgestatteten vereinseigenen Drohnen. 74 Rehkitzen konnten die Helfer so das Leben retten – entweder, indem sie sie aus der Wiese hinaus trugen, unter Körben sicherten oder sie verscheuchten. Zwei Rehkitze wurden dennoch Opfer der Mähmaschinen.

Nur schwer messbar ist hingegen der Erfolg durch die Vergrämung: Wie viele Kitze von ihren Müttern über Nacht aus den Wiesen geholt wurden, in denen am Vorabend Wildtier-Scheuchen aufgestellt wurden, ist unklar. Als sicher könne jedoch gelten, dass die Abschreckungsmaßnahme in vielen Fällen ebenfalls Erfolg habe, erläuterte die Vorsitzende.

Aus diesem Grund will der Verein im kommenden Jahr eine weitere Vergrämungsmethode erproben, die mit Licht- und Tonsignalen arbeitet. Zwei der Geräte, die die Wildtiere im Umkreis von mindestens 100 Metern fernhalten sollen, werden beschafft, um ihre Wirksamkeit zu testen.

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Den erfolgreichen Abschluss der diesjährigen Saison feierte die Kitzrettung wie immer mit einem Fest für die Helfer, das im August in Steckenroth stattfand. Schon jetzt beginnen die Vorbereitungen für das kommende Jahr: Interessierte werden derzeit im Umgang mit den Multikoptern geschult.

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Die Kitzrettung informiert und sucht weitere Mithelferinnen und Mithelfer!

Wir bieten auch in diesem Jahr 3 Info-Veranstaltungen an: am 12. April in Eltville-Erbach, Gaststätte Da Gaetano, Hauptstraße 31, 19.30 Uhr. Am 14. April in Niederhausen-Oberseelbach im Dorfgemeinschaftshaus, Beginn 14 Uhr. Und am 17. April in Taunusstein Neuhof, Gaststätte Zur Burg, Beginn 19 Uhr. Dort erfahrt Ihr, wie die Einsätze ablaufen und was es Neues gibt bei der Kitzrettung. Wir freuen uns auf Euch!


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Kitzrettung schaut auf ein erfolgreiches Jahr zurück

2017 über 60 Rehkitze vor dem sicheren Tod bewahrt / Schon Planungen für 2018

Rheingau-Taunus, 10. November 2017 – Ein erfolgreiches Jahr liegt hinter der Kitzrettung Rheingau-Taunus. Der 2014 gegründete Verein hat in der zurück liegenden Saison erneut mehr Einsätze absolviert als in den Vorjahren. 66 Rehkitze konnten die ehrenamtlichen Helfer zwischen Ende Mai und Anfang Juli retten; dafür wurden im Rheingau-Taunus-Kreis rund 300 Hektar Wiesenfläche abgesucht.

IMG-20170610-WA0002„Unser Angebot hat sich bei den Landwirten herum gesprochen“, erklärt Vorsitzende Hannelore Wiedemann; während des Sommers stand das Telefon der Kitzrettung nicht still. Die allermeisten Einsätze finden sehr kurzfristig statt; um sich zu organisieren, hat der Verein ein gut funktionierendes Informationsnetzwerk aufgebaut. Die technische Ausstattung hat sich bewährt: Neben den zwei vereinseigenen Koptern, die jeweils mit einer leistungsfähigen Wärmebildkamera ausgestattet sind, wurden tragbare Wildretter eingesetzt, die die gut versteckten Wildtiere ebenfalls mithilfe von Infrarottechnik im hohen Gras der Wiesen aufspüren.

Vor große Herausforderungen stellt den Verein die neue Drohnenverordnung, die strengere Vorschriften für den Betrieb der Kopter macht. „Dank des engagierten Einsatzes unserer Modellbauer können wir sicherstellen, dass wir die neuen Vorgaben erfüllen“, betont Wiedemann.

Der Verein, der inzwischen mehr als 50 Mitglieder und rund 150 Helfer zählt, will seine Arbeit auch im kommenden Jahr ausbauen. „Wir prüfen derzeit die Anschaffung weiterer Kopter“, so Wiedemann. Finanziert werden sollen sie mit dem Gewinn, den die Kitzrettung vor kurzem bei der Umweltlotterie „Genau“ gemacht hat. „Das war ein schöner Erfolg“, freut sich Vorstandsmitglied Axel Lechtenbörger, der die Kitzrettung bei der Lotterie angemeldet hatte.IMG_20170610_0944217

Neben seiner praktischen Arbeit für den Schutz heimischer Wildtiere will der Verein im kommenden Jahr auch auf der Landesgartenschau in Bad Schwalbach auf das gravierende Tierschutzproblem aufmerksam machen und Menschen aus anderen Regionen dafür begeistern, sich in ihrer Heimat für die Kitzrettung zu engagieren. „Das Problem gibt es schließlich nicht nur im Rheingau-Taunus-Kreis“, macht die Vorsitzende deutlich. Jahr für Jahr sterben bei der Wiesenmahd schätzungsweise rund 100 000 Rehkitze in den Messern der Mähwerke.  An drei  Tagen – 26. Mai, 26. August und 16. September, wird die Kitzrettung auf der Gartenschau präsent sein und über die grazilen scheuen Bewohner von Wäldern und Wiesen informieren.


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Wir bilden wieder aus: Kopterpilotinnen und -piloten und weitere Aktive gesucht!

Infoveranstaltungen der Kitzretter im Rheingau –Taunus-Kreis

Rheingau-Taunus – Der Frühling hat begonnen – und die Natur erwacht zu neuem Leben. In wenigen Wochen schon beginnt deshalb für die Kitzrettung Rheingau-Taunus wieder die Saison. Der Verein wird auch in diesem Jahr die Wiesen vor der Mahd absuchen, um die Rehkitze vor einem sicheren Tod durch die Mähmaschinen zu bewahren. Für die Aktionen im Mai und Juni sucht der Verein Helfer und lädt deshalb zu zwei Info-Veranstaltungen ein.

Am Samstag, 1. April, in Geisenheim-Stephanshausen und am Samstag, 8. April, in Heidenrod-Laufenselden können sich Interessierte informieren, wie die Arbeit der ehrenamtlichen Kitzretter funktioniert und wie sie dabei helfen können, den Jungtieren das Leben zu retten.

Rehkitze werden von ihren Müttern zum Schutz vor Feinden in den Wiesen abgelegt. In den ersten Lebenswochen fliehen sie bei Gefahr nicht, sondern ducken sich tief ins hohe Gras – dieses Verhalten wird ihnen bei der Wiesenmahd zum Verhängnis. Mit verschiedenen Methoden hat die Kitzrettung Rheingau-Taunus in den vergangenen Jahren schon viele Tiere retten können. Dafür stellen die Ehrenamtlichen Wildtier-Scheuchen auf und suchen die Tiere mit Hilfe moderner Infrarot-Technik. Bewährt hat sich vor allem das Überfliegen der Wiesen mit Multikoptern, die mit Infrarot-Kameras bestückt sind.

Wie das genau funktioniert – das zeigen die Kitzretter bei ihren Info-Veranstaltungen. Interessierte können sich dabei auch einen Eindruck verschaffen, welche Möglichkeiten die Multikopter bieten und welche Anforderungen das Fliegen stellt. Neue Piloten bildet der Verein aus.

Die Info-Veranstaltung im Rheingau findet statt am Samstag, 1. April. Treffpunkt ist um 14 Uhr am Dorfgemeinschaftshaus in Stephanshausen. Nach einigen einführenden Informationen geht es gemeinsam ins Feld, wo dann der Kopter in die Luft steigt.

Am darauf folgenden Samstag, 8. April, informiert die Kitzrettung ab 14 Uhr in Laufenselden auf dem Bauernhof in der Rathausstraße 24. Parkplätze stehen an der Bornbachhalle zur Verfügung.

Weitere Informationen auch im Internet unter http://www.Kitzrettung-Rheingau-Taunus.de, per E-Mail unter kontakt@kitzrettung-Rheingau-Taunus.de oder unter Tel. 0178/160 07 20.


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Der Fehlerteufel ist auch ein Rehkitz!

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