Kitzrettung Rheingau-Taunus e.V.

den Tieren verpflichtet


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Stadtfest in Wiesbaden: nicht ohne die Kitzrettung!

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Die Arbeit der Kitzrettung stößt auch in Wiesbaden auf großes Interesse: An unserem Stand auf dem Stadtfest konnten wir am Wochenende viele Gespräche führen und Fragen zu unserer Arbeit beantworten. Außerdem landete die ein oder andere Spende in unserer Dose 😉 Herzlichen Dank an das Team vom Stadtfortsamt, das uns in seinem Zelt beherbergt und tatkräftig unterstützt hat!

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Wir gewinnen die „dm-HelferHerzen“

Die Kitzrettung Rheingau-Taunus ist regionaler Preisträger im Wettbewerb „HelferHerzen“, der von der dm-Drogerie ausgeschrieben wird. Der mit 1.000 Euro dotierte Preis wird am 8. September in Eltville überreicht.

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Die Kitzrettung war von einer regional zusammen gesetzten Jury aus 76 Bewerbern im Rheingau-Taunus und Main-Taunus ausgewählt worden. Mit dem Preis wird das Engagement der ehrenamtlichen Helfer ausgezeichnet, die während der Heuernte die Wiesen nach Rehkitzen absuchen. „Wir freuen uns sehr über den Preis; die Auszeichnung ist ein großer Ansporn für uns“, so der 2. Vorsitzende Ralf Bachmann, der den Preis entgegen nimmt.

Mit Hilfe modernster Technik konnten die Helfer in diesem Jahr 48 Rehkitze vor einem grausamen Tod durch die Mähwerke bewahren. Ihre technischen Möglichkeiten will die Kitzrettung auch in Zukunft weiter verbessern, um noch mehr Landwirte bei präventiven Maßnahmen vor der Mahd zu unterstützen. Derzeit verfügt der Verein über zwei Drohnen mit Wärmebildkamera sowie drei tragbare Wildretter mit Infrarotsensoren.

Die dm-Drogerie will mit ihrer Initiative das Engagement von Menschen sichtbar machen, die sich trotz ihrer alltäglichen Verpflichtungen für einen guten Zweck einsetzen. Im Rheingau-Taunus und Main-Taunus-Kreis wurden insgesamt zehn Initiativen ausgezeichnet. Der Wettbewerb findet bereits zum zweiten Mal statt.


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Dankeschön!

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Vielen Dank an alle aktiven Kitzretter für die erfolgreiche Saison! Mit unserem Helferfest auf dem Gelände der Taunusfreizeitreiter in Steckenroth haben wir einen schönen Abschluss bei gutem Essen, Getränken und Gesprächen gefunden.

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Weiter so! Die nächste Kitzrettungssaison kommt bestimmt.

 


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48 Kitze in Sicherheit gebracht.

Regen, Regen, Regen. Nicht nur die Landwirte, auch die Helfer der Kitzrettung Rheingau-Taunus brauchten in diesem Jahr viel Geduld. Als die Heuernte, die normalerweise Mitte Juni startet, dann wetterbedingt rund vier Wochen später als üblich begann, waren die Kitze bereits überwiegend „flügge“.

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Zudem fiel die Entscheidung der Landwirte zum Mähen noch kurzfristiger als sonst – angesichts des unbeständigen Wetters blieb oft keine Zeit, die Kitzretter noch zu informieren. Dennoch rückten die Helfer wieder zu etlichen Einsätzen aus. Vor allem die Halter von Rindern, die ihr Futter meist sehr viel früher ernten, baten die Kitzrettung um Hilfe. Mit Wildtier-Scheuchen, Wärmebildkamera und den neuen „Wildrettern“ absolvierten die Helfer 25 Aktionen -und brachten dabei 48 Kitze in Sicherheit. Vor allem der Einsatz der Multikopter mit Kamera brachte die Helfer  auf die Spur vieler Kitze, die von ihren Müttern zum Schutz vor Feinden im hohen Gras der Wiesen abgelegt werden.

Allerdings konnte das empfindliche Gerät nicht immer starten: Bei Regen griffen die Kitzretter zur alt bewährten Methode, die Wiesen zu Fuß abzusuchen. Gute Dienste leisten dabei die tragbaren Wildretter, die ebenfalls mit Infrarottechnik arbeiten. Aber auch die Wildtier-Scheuchen, die die Reh-Mütter dazu bringen soll, ihre Kitze über Nacht aus der Wiese zu führen, kamen wieder auf einigen Flächen zum Einsatz.

rtk wärmebildBereits im April hatte die Kitzrettung bei drei Info-Veranstaltungen im Rheingau, Untertaunus und im Idsteiner Land zahlreiche neue Helfer gewonnen. Allerdings erfordere die Mithilfe häufig eine hohe zeitliche Flexibilität – gerade für Berufstätige seien die kurzfristigen Aktionen oft nur schwer einzurichten, weiß Vorsitzende Hannelore Wiedemann. Mit einem Fest bedankt sich der Verein deshalb demnächst bei seinen aktiven und passiven Unterstützern.

Trotz der schwierigen Wetterbedingungen sind die Kitzretter zufrieden mit der Saison und wollen die erfolgreiche Arbeit im nächsten Jahr fortsetzen und ausbauen. Weil es auch immer wieder Anfragen aus anderen Regionen gibt, will der Verein seine Erfahrungen mit den Multikoptern und dem Aufbau eines Netzwerkes auch anderen Interessierten zur Verfügung stellen. Ihre Arbeit wird die Kitzrettung Rheingau-Taunus deshalb auch beim Stadtfest in Wiesbaden am 24. und 25. September am Stand des Stadtforstamtes vorstellen.


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Auch der Untertaunus lässt sich nicht lumpen…

…und beweist ebenfalls großes Engagement in Sachen Tierschutz und Kitzrettung!

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Gestern fand unser zweiter Informationsabend statt. Mit rund 50 Anwesenden war auch diese Veranstaltung in Heidenrod-Kemel ein wunderbarer Erfolg für die Kitzrettung. Wir freuen uns, viele von Euch bei den nahenden Such-Aktionen begrüßen zu dürfen! Die nächste Infoveranstaltung ist am Donnerstag um 19 Uhr im Clubraum der Idsteiner Stadthalle. Bis dahin!


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Überwältigende Resonanz im Rheingau

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Die Kitzrettung Rheingau-Taunus will in diesem Jahr auch im Rheingau durchstarten – und hat dafür viele neue Helfer gewonnen. Zu einem Informationsabend in Oestrich-Winkel kamen am Donnerstag mehr als 70 Interessierte in die Weinstube Wingertsknorze. Weil der reservierte Raum sich als zu klein erwies, musste die Veranstaltung im Freien stattfinden.
„Mit einem so großen Ansturm hatten wir nicht gerechnet“, so der stellvertretende Vorsitzende des Vereins, Ralf Bachmann. Er erläuterte, wie die praktische Arbeit der ehrenamtlichen Tierschützer abläuft und wie Helfer bei der Rettung von Rehkitzen mitwirken können. Die Jungtiere werden von ihren Müttern in den Wiesen abgelegt und fliehen nicht, wenn das Gras gemäht wird.
Vor diesem grausamen Tod wollen die Aktiven die Kitze bewahren, indem sie das Muttertier dazu bewegen, das Kitz aus der Wiese zu führen. Dazu stellt der Verein am Abend vor dem Mähtermin Wildtierscheuchen auf, die am nächsten Morgen wieder entfernt werden. Für die direkte Suche unmittelbar vor der Mahd hat der Verein zwei mit einer Wärmebildkamera ausgerüstete Kopter, mit denen die Wiesen abgeflogen werden. Außerdem stehen tragbare Geräte mit Infrarotsensoren zur Verfügung.
Im Rheingau liegen die Jungtiere nicht nur in den Wiesen, sondern auch in den begrünten Rebzeilen. Dort werden sie beim Mulchen zum Opfer der Maschinen. Deshalb will der Verein jetzt auch die Winzer ansprechen und seine Hilfe anbieten.