Kitzrettung Rheingau-Taunus e.V.

den Tieren verpflichtet


Technik und Team werden fit gemacht.

…und die neue Saison kann kommen! Seid Ihr auch dabei?

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Auch der Untertaunus lässt sich nicht lumpen…

…und beweist ebenfalls großes Engagement in Sachen Tierschutz und Kitzrettung!

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Gestern fand unser zweiter Informationsabend statt. Mit rund 50 Anwesenden war auch diese Veranstaltung in Heidenrod-Kemel ein wunderbarer Erfolg für die Kitzrettung. Wir freuen uns, viele von Euch bei den nahenden Such-Aktionen begrüßen zu dürfen! Die nächste Infoveranstaltung ist am Donnerstag um 19 Uhr im Clubraum der Idsteiner Stadthalle. Bis dahin!


Überwältigende Resonanz im Rheingau

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Die Kitzrettung Rheingau-Taunus will in diesem Jahr auch im Rheingau durchstarten – und hat dafür viele neue Helfer gewonnen. Zu einem Informationsabend in Oestrich-Winkel kamen am Donnerstag mehr als 70 Interessierte in die Weinstube Wingertsknorze. Weil der reservierte Raum sich als zu klein erwies, musste die Veranstaltung im Freien stattfinden.
„Mit einem so großen Ansturm hatten wir nicht gerechnet“, so der stellvertretende Vorsitzende des Vereins, Ralf Bachmann. Er erläuterte, wie die praktische Arbeit der ehrenamtlichen Tierschützer abläuft und wie Helfer bei der Rettung von Rehkitzen mitwirken können. Die Jungtiere werden von ihren Müttern in den Wiesen abgelegt und fliehen nicht, wenn das Gras gemäht wird.
Vor diesem grausamen Tod wollen die Aktiven die Kitze bewahren, indem sie das Muttertier dazu bewegen, das Kitz aus der Wiese zu führen. Dazu stellt der Verein am Abend vor dem Mähtermin Wildtierscheuchen auf, die am nächsten Morgen wieder entfernt werden. Für die direkte Suche unmittelbar vor der Mahd hat der Verein zwei mit einer Wärmebildkamera ausgerüstete Kopter, mit denen die Wiesen abgeflogen werden. Außerdem stehen tragbare Geräte mit Infrarotsensoren zur Verfügung.
Im Rheingau liegen die Jungtiere nicht nur in den Wiesen, sondern auch in den begrünten Rebzeilen. Dort werden sie beim Mulchen zum Opfer der Maschinen. Deshalb will der Verein jetzt auch die Winzer ansprechen und seine Hilfe anbieten.


Infoabend der Kitzrettung in Oestrich-Winkel

TERMINHINWEIS – Jedes Jahr werden zwischen Mai und August deutschlandweit tausende Rehkitze und andere Tiere in den Wiesen Opfer der Mähwerke. Im Rheingau sucht der Verein Kitzrettung Rheingau-Taunus weitere Aktivisten, um die jungen Tiere vor diesem schrecklichen Tod zu bewahren.

Interessierte können sich am Donnerstag, den 14. April 2016, 19 Uhr, in der Weinstube „Wingertsknorze“ (Hauptstraße 6 in Oestrich-Winkel) über die Aufgabe des Vereins informieren.

Im Mai und Juni bringen die Rehe ihre Jungen zur Welt. Um die Jungtiere vor Feinden zu schützen, legen die Ricken sie meist in den Wiesen ab. Während die Mütter bei Gefahr fliehen, verharren die Kitze in den ersten Lebenswochen am Platz und ducken sich tief ins Gras. Dieses Verhalten wird ihnen bei der Mahd der Wiesen zum Verhängnis. In Zusammenarbeit mit den Landwirten ergreift der Verein geeignete Vorsorgemaßnahmen wie die Vergrämung aber auch die Absuche der Wissen mit High-Tech-Geräten wie einem Multikopter mit Wärmebildkamera und Infrarot-Sensorstangen.

„Wie die letzten beiden Jahre gezeigt haben, kann damit vielen Tieren das Leben gerettet werden“, so der stellvertretende Vorsitzende Ralf Bachmann aus Eltville.

Für die Absuche der Felder zwischen Kiedrich und Lorch werden noch Aktivisten gesucht, die regelmäßig oder auch punktuell bei anstehenden Aktionen unterstützen. Eine verbindliche Verpflichtung muss dazu niemand eingehen. Sobald ein Mähtermin bekannt ist, wird im Helferkreis abgefragt, wer unterstützen kann. Je mehr Aktivisten im Helferkreis sind, umso wahrscheinlicher ist es, dass es genügend Teilnehmer gibt, die sich die Aktion zeitlich einrichten können. „Besondere Vorkenntnisse sind nicht notwendig. Im Team werden alle wichtigen Kenntnisse vermittelt und auch die Multikopterpiloten ausgebildet“, so Bachmann weiter.

Am Infoabend führt der Vorstand mit einer Bild- und Videopräsentation in das Thema und die bisherigen Vereinserfahrungen und -erfolge ein. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


Auf dem Holztag…

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Auf großes Interesse stieß der Infostand der Kitzrettung Rheingau-Taunus beim Holztag der Firma Schlotter am Samstag in Wörsdorf. Viele Besucher informierten sich aus erster Hand über die Arbeit der Kitzretter und vor allem über die Möglichkeiten, die Tiere mit Hilfe eines Multikopters mit Infrarot-Wärmebildkamera in den Wiesen zu suchen. In der kommenden Saison werden die Kitzretter nun auch im Idsteiner Raum verstärkt aktiv werden.


Die Entwicklungen der Kitzrettung 2015 in Bild und Ton

Unser engagiertes Mitglied Axel Lechtenbörger hat die Entwicklungen dieses Jahres mit der Kamera festgehalten und unser Anliegen auch in Interviews hervorragend erklärt. Schaut selbst!

Ralf T. Hoffmann von Radio Rheinwelle 92,5 interviewt Axel Lechtenbörger unter anderem auch über dessen ehrenamtliche Tätigkeit bei der Rehkitzrettung Rheingau Taunus.
Vielen Dank an Nicole Schreier, die das Interview mit der Kamera aufgezeichnet hat.

 

Kitzrettung Rheingau Taunus unterwegs in Holzhausen
Im Frühsommer, wenn Heu gemacht wird und die Mahd der Wiesen beginnt, legt die Ricke (Rehmutter) ihr Kitz in einer Wiese ab. Da das Rehkitz keinen Fluchtreflex besitzt, duckt es sich fest an den Boden, wenn der Landwirt die Wiese zu mähen beginnt. Das ist der sichere Tod für das Kleine. Oft ist es aber nicht sofort tot und es versucht mit abgetrennten Gliedmaßen fort zu laufen. Dabei wird es vom Muttertier unterstützt, denn die Ricke versteht die Tragödie nicht sofort.
Wir gehen abends vor der Mahd durch die Wiesen und stellen Scheuchen auf, um das Muttertier, das nur alle paar Stunden zum Säugen kommt, misstrauisch zu machen. Diese führt das Kitz daraufhin aus die Wiese, wie wir beobachten konnten und der Landwirt kann am nächsten Morgen die Wiese mähen. Dieses Jahr haben wir das erste Mal einen Kopter mit Wärmebildkamera zur Rehkitzsuche einsetzen können, mit großem Erfolg! Eins dieser beiden Rehkitze in diesem Film fanden wir dank dieser Technik in der Wiese, das andere haben wir dort vermutet.

 

Die erste Vorsitzende des Kitzrettung Rheingau Taunus e.V. fliegt auf Anforderung des Landwirts, der die Wiese mähen will, mit Kopter und Wärmebildkamera über dessen brusthohe Wiese, um Rehkitze zu finden. Die Bilder der Wärmebildkamera bezeugen, dass sich die Investition und Mühe auf jeden Fall gelohnt hat! Vielen Dank an den Landwirt, dass er uns angefordert hat!
Vielen Dank an das AirvideoTeam, das uns die ganze Zeit über begleitet hat, das Fliegen lehrte und immer an unserer Seite stand, auch bei Boxenstopps an den Wochenenden!
Danke http://www.airvideoteam.de

 

Ein kurzer Filmbericht über Kitzrettung Rheingau Taunus
Das Rehkitz wird ganz kurz vor der Mahd, auf Anforderung des Landwirts, aus der Wiese gerettet. Es würde nicht flüchten, wie man sieht. Das Rehkitz presst sich an den Boden, hat keinen Fluchtreflex, wenn der Kreiselmäher die Wiese zerschneidet. Nachdem es nach der Mahd wieder ausgesetzt worden ist, ist es kurz darauf vom Muttertier (Ricke) wieder aufgenommen worden! Dieses Rehkitz wäre tot in diesem dichten und tiefen Gras! Vielen Dank an den Landwirt, an das Airvideoteam und an die vielen ehrenamtlichen Kitzretter! Ohne euch wäre das alles gar nicht möglich! Hier noch ein wichtiger Hinweis:
Solltet ihr ein unverletztes Rehkitz finden, dann lasst  es bitte dort wo es ist. Nicht anfassen, nur aus der
Ferne beobachten. Nur, aber wirklich nur dann, wenn es allein zu sein scheint und nach Stunden, auch bis in die Nacht hinein, das Rehkitz immer noch allein herumirrt, erst dann etwas unternehmen und den Revierförster oder die Wildretter informieren! Bitte nicht sofort mitnehmen! Denn in der Regel ist das Muttertier in der Nähe und kommt erst aus der Deckung hervor, wenn niemand in der Nähe ist!

 

Im Dienste der Kitzrettung Rheingau Taunus (Rehkitz): THE HUBSAN X4 Quadrokopter, erste Übungen

 

Kitzrettung Rheingau Taunus: Übungsflüge mit Kopter, Wärmebild und Kamera